Samstag, 10. Oktober 2009

WWW : Wuchernder Wilder Wein

Laßt euch nicht täuschen:
Das sieht zwar wie ein Baum aus - aber was für einer.

Ein alter Wildkirschenbaum überwuchert von wildem Wein
mit blauen kleinen Trauben von umwerfendem Geschmack.
Und der Himmel hängt voller Trauben ..

Rundum gesunde Rebe so wie es aussieht. Nix verschimmelt. Kein Mehltau usw.
Daher: schnipp schnapp schneid ab ein paar Reben.
Mal sehen, ob sie im nächsten Frühjahr austreiben.
Dann wird zuküftig bequem von der Terasse aus geerntet.

Dienstag, 15. September 2009

Mein kleiner grüner Kaktus ♪ ♫ ♪ ♫ ♪

.
Sind es drei verspätete grüne Osterhasen die aus dem Milcheimer gucken ?



Oder ist es ein Kaktus ?

Nein, es sind drei gespendete Ausreißer von den Balearischen Inseln!

Mal sehen, wann ich ihnen denn frühestens ein Ohr abbeißen darf.

Bis dahin werden sie gehätschelt und getätschelt und gewässert.

Der Kaktusesser - sei es Blatt, sei es Frucht.


November 2009; Das Blatt ist ab !


Stacheln abgeschnitten mit scharfem Messer


Feinst gehobelt


Kaktusmenü: gehobeltes Kaktusblatt, gehobelte Gurke, geriebene Innenseite der Schalen von Wassermelonen

Alles so schön schlabbrig, schleimig, schlürfig.

Die virtuelle Informationsjagt nach dem stachellosen, eßbaren Kaktus hat ergeben:

Google: Opuntia ficus-indica ohne Dornen

Landwirtschaftliche Nutzung

http://www.opuntien.de/landwirtschaftliche%20Nutzung.htm

Bereits die Azteken kannten eine dornenarme Sorte des Nopal

Was für die landwirtschaftliche Nutzung des Feigenkaktus ein Segen ist, macht ihn für das Gewächshaus ungeeignet: sein schnelles Wachstum. Ein einziger Spross von Opuntia ficus indica kann im ersten Jahr 8, im zweiten Jahr 64 Sprosse tragen.

Es gibt eine große Vielfalt von Arten, welche in unterschiedlicher Weise genutzt werden, zum Beispiel: der Nopal Rastrero (O. Rastrera) oder Nopal Cuija (O. Cantbrigiencis) werden für Futtermittel verwandt. Die vor allem in der Gegend von Milpa Alta, Mexiko, vorkommende Art, der Nopal Comun (O. Ficus indica), wird als Nahrungsmittel genutzt. Der Nopal Comun, auch wilder Nopal genannt, ist von besonderem Interesse für den menschlichen Konsum, da er wenig Fasern und einen geringen Säuregehalt aufweißt. Bereits in den siebziger Jahren wurde in Mexico damit begonnen, Auslesen durchzuführen, um die Qualität des Nopals als Frischfrucht und Trockenfutter zu verbessern. Als Resultat dieser Arbeit erhielt man eine Varietät, welche als Gemüse verwendet werden kann und unter dem Namen Tlaconopal (Opuncis inermis) bekannt ist. Diese Varietät produziert fleischige Knospen mit sehr wenigen Stacheln und besitzt den Vorteil, dass ihr Geschmack nicht sauer ist.


Demnächst: noch mehr Überraschungen ..

PS.
Wer mehr über den Kaktus und seine Verwendung in der Ernährung weiß: bitte mir mitteilen.

Literatur, Links
Selbstversorgerforum
http://www.selbstversorgerforum.de/viewtopic.php?p=63786#p63786

Dienstag, 8. September 2009

Jahrelang habe ich HOPFEN in meinen Gedanken herumgetragen

.
Vor zwei Jahren habe ich ihn im übernächsten Ort an einem Gartenzaun gefunden.

Allerdings an einer viel befahrenen Landstraße.



Eine Allee aus Hopfenpfählen



Die Pflanzen sehen allerdings arg ramponiert aus.



Jetzt habe ich einen mitten im nächsten Ort in einer Seitenstraße 50 Meter
vor meiner REWE-Einkaufstation entdeckt. Schön grün und saftig.



Nun zupf ich mir immer ein paar Dolden und Blätter, wenn ich einkaufen gehe.



Ich muß sagen, er ist seeehr bitter - aaaber guuut!!!
Er macht direkt süchtig.
Wenn man eine ganze Hand voll ißt, prickelt es im ganzen Körper.

Berichtet mal, wenn jemand von euch auch Hopfen in Originalform und
nicht wie üblich in flüssiger Form konsumiert.

Update:
Am Sonntag auf meinem üblichen Fahrradweg zur nächsten Stadt



Mein geschärfter Rohkostblick sieht wieder Hopfen zwischen Brombeeren,
Waldrebe u.a. aus einer Hecke zwischen Fahrradweg und Fluß sich hervorwinden.



Muß wohl aus einer nahegelegenen ehemaligen Brauerei auf der anderen Seite des Flusses entkommen sein.

Der Glückliche (Hopfen und ich)
.

Donnerstag, 20. August 2009

Die Lichtnelke bringt Erleuchtung im Verlöschen

.
Ihr volles Blüten-Leben ist ja bekannt



Mehr Lichtnelken

Aber kennt ihr sie auch in ihrem Ab-Leben ?


Kleine Streubecher haben sich aus der Blüte gebildet

Und was ist da drin ?



Kleine Kügelchen, schön rund. Also ab damit, gleich in den Mund !

Hm, schmecken ähnlich wie Mohn.

Na also, wieder eine neue Futterquelle am Wegesrand gefunden.

Latuernich !

Mehrwissenwoller gucken noch hier: Lichtnelke bei Wikipedia

Sonntag, 9. August 2009

The REAL Smooooothie

.
Mein Magen und Darm ruft!

Gib mir

2 Esslöffel Leinsamen, 24 Std. eingeweicht
1 Apfel gerieben
1 Banane
1/2 Zitrone (evtl.)

Leinsamen im Mixer zu einem Brei mixen (evtl. mit Zitrone)
Apfel und Banane dazugeben und mixen

Hmmm ..

DER Smoothie ist gut zu mir !

Und macht lange satt
.

Samstag, 1. August 2009

Kratzbeere - Mmmm ... Einbeere - Bäää

.
Beim Waldspaziergang

Guckst Du links:

Wisse mehr bei Wikipedia

Guckst Du rechts:

Einbeere bei Wikipedia
.

Montag, 15. Juni 2009

Nachtkerze

..
Nach eines Tages langer Nacht am Morgen


Dem Rasenmäher entgangen und erwachsen und erblüht auf der Grenze zwischen Terrasse und Garten.

Gemeine Nachtkerze - Wikipedia
..