Sonntag, 20. Dezember 2009

1 Jahr RohImBiß

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Mit Rohkost durch alle Jahreszeiten
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Das wars.

Jetzt wißt Ihr wie es geht.

Wenn nicht, müßt ihr halt ins Gras beißen.

Weiter gehts im historischen, grundsätzlichen und globalen Maßstab bei

www.France-Harrar.de

Damit ihr und eure Kinder und alle anderen Menschen auch künftig kraftvoll Roh im Biß sein könnt.

Euer Herr Latürnich

PS.
Neue Beiträge oder alte, bisher unveröffentlichte, werden in Zukunft unter der entsprechenden Jahreszeit / Monat eingefügt.


Neu hinzugefügt am 22.3.2010:

Meet Dr. Schnitzer !
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Sonntag, 1. November 2009

Literatur zur Erleuchtung an dunklen Winterabenden

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Iß mit Verstand !

Moser, Isabelle, with Steve Solomon.
How And When To Be Your Own Doctor.
1996.
Available here in two formats: as PDF and also as html documents.
Product of 25 years of clinical practice using every form of natural healing;
Dr. Moser was tempermentally a hygienist but not a rigid, doctrinaire one.
Steve Solomon ist "Bio-Landwirt"
PUBLIC DOMAIN
http://www.soilandhealth.org/02/0201hyglibcat/020102moser/020102Moser00toc.html

Hochinteressante Fakten über Bodenfruchtbarkeit - Nahrungsinhaltsstoffe - Gesundheit;
lokale Isolation und Produktion von Nahrungsmitteln und Anpassung an die Nahrung.

Resümee: man kann mit einer Vielzahl unterschiedlichster Nahrungsmittel gesund und lange leben - solange diese nur selbst gesund und inhaltsreich sind - und sie sind es, wenn die Erde gesund und nährstoffreich ist.

Und nicht überall wo Bio draufsteht sind auch alle erforderlichen Nährstoffe drin - wenn der Boden schlecht ist.
(Ein alter Landwirtschaftsexperte hat mir mal erzählt, daß füher bei der Demeter-Produktion der Boden ausführlich begutachtet wurde, ua. durch Geschmacks- und Konsistenzprobe mit dem Mund.)

Mehr Literatur

Samstag, 24. Oktober 2009

Zwetschgen - seid verschlungen !

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Dieses Jahr ist eines der Stein- und Beerenfrüchte.

Z.B. kann man stellenweise knöcheltief in Zwetschgen waten.

Wie diese paradiesische Fülle so lange wie möglich rohköstlich eßbar erhalten ?

Hm, dazu ist Denkanstrengung vonnöten.

Klar kann man sich so viel wie möglich selber reinstopfen.

Aber damit bekomme ich die vielen Eimer nicht leer, die ich Sonntags beim
ersten Schneeregen mit angefrorenen Fingern vollgesammelt habe.

Also dann : Rohes Zwetschgenmus

entkernte Zwetschgen kurz mixen, so daß Mus noch stückig und sämig.

Dann Essen - nein, löffeln und schlürfen und schmatzen.

Sone Pampe mögen auch größere Kinder und eingeschworene MacDonaldisten.

Oberleckermäuler geben dazu:
- gemahlenen Zimt
oder geriebenen frischen Ingwer
oder mixen mit Banane
oder gemahlene Aprikosenkerne (wegen dem feinen Blausäuregeruch und Geschmack)
oder einen Hauch gemahlene Nelken
- vielleicht auch ein paar gemahlene Sonnenblumenkerne.

Mensch, die Zwetschgen werden und werden nicht weniger.

Also dann : Trocken- und Dörrexperiment

Die VOLLreifen (siehe unten) Zwetschgen entkernt, aufgeklappt
auf ein Blech oder im Karton plaziert



und im Heizungskeller auf die Heizung gelegt.



Dort sinds ca. 20-22 Grad.
Mal sehen ob die trocknen ohne zu schimmeln.
Dann sind sie auch noch für mich - zumindest teilweise - roh.

Trotzdem, es sind immer noch so viele da.

Also dann : verschenken an die Nachbarn, Freunde und Bekannte - auch wenn sie sich wehren.

Herrjeh, es sind immer noch volle Eimer übrig

Also dann : Jetzt müssen die kleinen Kinder ran

Die Tochter mit Zwetschgen zur Jungschar geschickt:
Zuerst: Bäh, Zwetschgen.
Dann: Hmm, sind die süß!
Und die Tüte war leer.

Das Geheimnis: VOLLreife Zwetschgen, von der Wiese aufgelesen, nicht gepflückt, ungewaschen *).
*) Übrigens: Mensch braucht Mikroorganismen zum Leben: Verdauung, Hautoberfläsche usw.
Pfui!: Zucker. VOLLreife Zwetschgen sind süß und nicht sauer!

Mehr hier und hier

Montag, 12. Oktober 2009

Kühler Oktobertraum : Roter Mohn

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♪ ♫ ♪ ♫ ♪ Roter Mohn ♪ ♫ ♪ ♫ ♪

Es war Frühling da gingen wir beide
durch die Felder mit frohem Gesicht,
tief im Herzen den Lenz und die Freude
an den Herbst dachten wir damals nicht.

Aber nun ist er doch schon gekommen
und viel schneller als ich gedacht,
nun ist alles so leer, nun ist alles so schwer,
ist vorbei was mich glücklich gemacht.

Roter Mohn, warum welkst du denn schon,
wie mein Herz sollst du glüh'n und feurig loh'n.
Roter Mohn, den der Liebste mir gab,
welkst du weil ich ihn schon verloren hab?
Rot wie Blut, voller Pracht, warst du noch gestern erblüht,
aber schon über Nacht ist deine Schönheit verblüht.
Roter Mohn warum welkst du denn schon,
wie mein Herz sollst du glüh'n und feurig loh'n.



Sei es Blüte, sei es Blatt. sei es Samenkern,
Mohn, ich habe dich zum (fr)essen gern.

Tschüß, bis zum nächsten Sommer ..
Jetzt ist schon Schnee und Frost angesagt.
Mohndorf
Mal auf die Überschrift und das Bild geklickt ?

Samstag, 10. Oktober 2009

WWW : Wuchernder Wilder Wein

Laßt euch nicht täuschen:
Das sieht zwar wie ein Baum aus - aber was für einer.

Ein alter Wildkirschenbaum überwuchert von wildem Wein
mit blauen kleinen Trauben von umwerfendem Geschmack.
Und der Himmel hängt voller Trauben ..

Rundum gesunde Rebe so wie es aussieht. Nix verschimmelt. Kein Mehltau usw.
Daher: schnipp schnapp schneid ab ein paar Reben.
Mal sehen, ob sie im nächsten Frühjahr austreiben.
Dann wird zuküftig bequem von der Terasse aus geerntet.

Dienstag, 15. September 2009

Mein kleiner grüner Kaktus ♪ ♫ ♪ ♫ ♪

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Sind es drei verspätete grüne Osterhasen die aus dem Milcheimer gucken ?



Oder ist es ein Kaktus ?

Nein, es sind drei gespendete Ausreißer von den Balearischen Inseln!

Mal sehen, wann ich ihnen denn frühestens ein Ohr abbeißen darf.

Bis dahin werden sie gehätschelt und getätschelt und gewässert.

Der Kaktusesser - sei es Blatt, sei es Frucht.


November 2009; Das Blatt ist ab !


Stacheln abgeschnitten mit scharfem Messer


Feinst gehobelt


Kaktusmenü: gehobeltes Kaktusblatt, gehobelte Gurke, geriebene Innenseite der Schalen von Wassermelonen

Alles so schön schlabbrig, schleimig, schlürfig.

Die virtuelle Informationsjagt nach dem stachellosen, eßbaren Kaktus hat ergeben:

Google: Opuntia ficus-indica ohne Dornen

Landwirtschaftliche Nutzung

http://www.opuntien.de/landwirtschaftliche%20Nutzung.htm

Bereits die Azteken kannten eine dornenarme Sorte des Nopal

Was für die landwirtschaftliche Nutzung des Feigenkaktus ein Segen ist, macht ihn für das Gewächshaus ungeeignet: sein schnelles Wachstum. Ein einziger Spross von Opuntia ficus indica kann im ersten Jahr 8, im zweiten Jahr 64 Sprosse tragen.

Es gibt eine große Vielfalt von Arten, welche in unterschiedlicher Weise genutzt werden, zum Beispiel: der Nopal Rastrero (O. Rastrera) oder Nopal Cuija (O. Cantbrigiencis) werden für Futtermittel verwandt. Die vor allem in der Gegend von Milpa Alta, Mexiko, vorkommende Art, der Nopal Comun (O. Ficus indica), wird als Nahrungsmittel genutzt. Der Nopal Comun, auch wilder Nopal genannt, ist von besonderem Interesse für den menschlichen Konsum, da er wenig Fasern und einen geringen Säuregehalt aufweißt. Bereits in den siebziger Jahren wurde in Mexico damit begonnen, Auslesen durchzuführen, um die Qualität des Nopals als Frischfrucht und Trockenfutter zu verbessern. Als Resultat dieser Arbeit erhielt man eine Varietät, welche als Gemüse verwendet werden kann und unter dem Namen Tlaconopal (Opuncis inermis) bekannt ist. Diese Varietät produziert fleischige Knospen mit sehr wenigen Stacheln und besitzt den Vorteil, dass ihr Geschmack nicht sauer ist.


Demnächst: noch mehr Überraschungen ..

PS.
Wer mehr über den Kaktus und seine Verwendung in der Ernährung weiß: bitte mir mitteilen.

Literatur, Links
Selbstversorgerforum
http://www.selbstversorgerforum.de/viewtopic.php?p=63786#p63786

Dienstag, 8. September 2009

Jahrelang habe ich HOPFEN in meinen Gedanken herumgetragen

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Vor zwei Jahren habe ich ihn im übernächsten Ort an einem Gartenzaun gefunden.

Allerdings an einer viel befahrenen Landstraße.



Eine Allee aus Hopfenpfählen



Die Pflanzen sehen allerdings arg ramponiert aus.



Jetzt habe ich einen mitten im nächsten Ort in einer Seitenstraße 50 Meter
vor meiner REWE-Einkaufstation entdeckt. Schön grün und saftig.



Nun zupf ich mir immer ein paar Dolden und Blätter, wenn ich einkaufen gehe.



Ich muß sagen, er ist seeehr bitter - aaaber guuut!!!
Er macht direkt süchtig.
Wenn man eine ganze Hand voll ißt, prickelt es im ganzen Körper.

Berichtet mal, wenn jemand von euch auch Hopfen in Originalform und
nicht wie üblich in flüssiger Form konsumiert.

Update:
Am Sonntag auf meinem üblichen Fahrradweg zur nächsten Stadt



Mein geschärfter Rohkostblick sieht wieder Hopfen zwischen Brombeeren,
Waldrebe u.a. aus einer Hecke zwischen Fahrradweg und Fluß sich hervorwinden.



Muß wohl aus einer nahegelegenen ehemaligen Brauerei auf der anderen Seite des Flusses entkommen sein.

Der Glückliche (Hopfen und ich)
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